Frauen werden insbesondere in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft unterschiedliche Grade von Schwangerschaftsübelkeit erfahren. Von diesen unterschiedlichen Graden gesprochen, werden manche kaum davon betroffen sein, während andere aufgrund der Übelkeit stark beeinträchtigt sind. Dies wird oft als morgendliche Übelkeit bezeichnet, obwohl es durchaus vorkommen kann, dass die Übelkeit morgens beginnt und den ganzen Tag über anhält.
Forschungen zufolge werden Übelkeit und Erbrechen häufig durch folgende Faktoren ausgelöst:
Übelkeit dauert in der Regel bis zur 12. Woche an. Wenn die Übelkeit jedoch auch nach der 14. Woche anhält, kann dies laut Experten auf ungelöste emotionale oder gesundheitliche Probleme hinweisen.
In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft steigen die Östrogen- und Progesteronspiegel schnell an. Während dieser Zeit arbeitet der Körper intensiv daran, ein neues Leben zu schaffen. Indem Sie sich ausreichend ausruhen, auf Ihre Ernährung achten und versuchen, das Tempo zu drosseln, können Sie die Schwangerschaftszeit leichter gestalten. Einige einfache Vorsichtsmaßnahmen können helfen, die Übelkeit zumindest ein wenig zu lindern.
Hilfe im Haushalt oder Beruf annehmen. Wenn Sie zu Hause kochen, sich um ältere Kinder kümmern oder bei der Arbeit schwere Aufgaben erledigen müssen, bitten Sie um Unterstützung. Unsicherheiten oder Ängste in Bezug auf die Schwangerschaft können Ihre Anspannung erhöhen und Übelkeit auslösen. Selbst Frauen, die sich auf die Schwangerschaft freuen, können im ersten Trimester Zweifel haben – das ist normal. Machen Sie sich keine Vorwürfe. Sprechen Sie mit Freunden, anderen Schwangeren, Ihrem Arzt oder einer Therapeutin.
Vermeiden Sie Gerüche, die Ihnen auf den Magen schlagen. Egal ob scharfe Gerüche wie Zigarettenrauch, Essensgerüche, Parfüm oder Abgase – versuchen Sie, sich davon fernzuhalten. Auch mangelnde Bewegung kann ein Grund für Übelkeit sein: Ein 15- bis 20-minütiger Spaziergang an der frischen Luft pro Tag kann helfen.
Ernährungstipps bei Schwangerschaftsübelkeit beinhalten Folgendes:
Häufige, kleine Mahlzeiten zu sich nehmen. Einfache Nahrungsmittel, die Protein und komplexe Kohlenhydrate enthalten (wie ein Vollkorntoast mit Avocado), können den Hunger und die Übelkeit lindern. Leichte Snacks wie Gemüsesticks, Hummus auf Brot, Joghurt, Hühnersuppe, Nudeln oder Cracker sind oft besser verträglich als drei große Mahlzeiten am Tag.
Wenn Sie unterwegs sind, bringen Sie nahrhafte, praktische Snacks wie Mandeln, eine kleine Banane oder einen Apfel mit. Vermeiden Sie süße Getränke und zuckerhaltige Speisen, da sie den Blutzucker schnell ansteigen lassen, aber kaum Nährstoffe bieten.
Ernährungsbedenken von Schwangeren können wie folgt aussehen:
Viele Schwangere glauben, dass das Trinken von Flüssigkeiten (insbesondere Wasser) die Übelkeit verstärkt, und versuchen, dies zu vermeiden. Doch wie jeder Mensch benötigen auch Schwangere eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Etwas Zitronenwasser, frisch gepresster Orangensaft oder Grapefruitsaft, Mineralwasser mit Zitronenscheiben und ähnliche Getränke können Magenbeschwerden lindern und den Flüssigkeitsbedarf decken. Vermeiden Sie Kaffee oder konservierte Fruchtsäfte wegen ihres Koffein- und Zuckergehalts.
Frischer Ingwer, einige Minuten in heißem Wasser ziehen gelassen, kann ein wirksames Mittel gegen Übelkeit sein. Zwei Tassen pro Tag sind unproblematisch und können mit etwas Honig gesüßt werden.
Zur Linderung von Schwangerschaftsübelkeit können folgende Maßnahmen beitragen: